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	<title>Unterstützungseinheit Archive - Feuerwehr Sundern (Sauerland)</title>
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	<title>Unterstützungseinheit Archive - Feuerwehr Sundern (Sauerland)</title>
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		<title>F 4 Wald – Wald-/Flächenbrand</title>
		<link>https://feuerwehrsundern.de/einsatzberichte/f-4-wald-wald-flaechenbrand-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elmar Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 12:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einsatzbericht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://feuerwehrsundern.de/?post_type=einsatz&#038;p=7666</guid>

					<description><![CDATA[<table>
<thead>
<tr>
<td>Alarmzeit:</td>
<td>12. August 2026, 14:36</td>
<td class="inc"><span class="incident" style="background-color: #dd3333">Brandeinsatz</span></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Einsatzort:</td>
<td colspan="2">Stemel</td>
</tr>
<tr>
<td>Alarmierte Einheiten:</td>
<td colspan="2">Allendorf, Altenhellefeld, Amecke, Endorf, Hachen, Hagen, Hellefeld, Langscheid, Linnepe, Meinkenbracht, Stemel, Stockum, Sundern, Westenfeld, IuK, B-Dienst, C-Dienst, Pressestelle, Atemschutzwerkstatt, ZFR Hochsauerlandkreis, Führung Bereitstellungsraum, Unterstützungseinheit, SE Verpflegung</td>
</tr>
<tr>
<td>Fahrzeuge:</td>
<td colspan="2">1.HLF20.1, 1.LF16TS.1, 1.MTF.1, 2.LF20KatS.1, 4.HLF10.1, 5.HLF20.1, 5.LF10.1, 8.HLF10.1, 8.LF10.1, 9.LF10.1, 10.LF10.1, 11.LF10.1, 11.TSF.1, 12.LF10.1, HSK 3.LF20KatS.1, 13.AB-TankW.1, 13.GW-L1.1, 13.HLF20.1, 13.HLF20.2, 13.KdoW.1, 13.LF20.1, 13.MTF.1, 13.TLF3000.1, 14.MTF.1, 14.TSF-W.1, 15.MTF.1, 3.TSF-W.1, 13.RW.1, 0.ELW1.1, 0.ELW1.2, 0.GW-A.1, 0.KdoW.1, 0.KdoW.2, 13.TW.1, 13.WLF26.1, 14.LF10.1, 3.LF20KatS.1, 4.TLF3000.1, 5.MTF.1, 6.LF10.1, 6.TLF3000.1, 7.HLF20.1, 7.TSF-W.1</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Waldbrand in Stemel – Vier Tage im Dauereinsatz</h3>



<p>Vier Tage lang hat der Waldbrand oberhalb von Stemel die Feuerwehr Sundern und zahlreiche weitere Einsatzkräfte gefordert. Von Mittwochnachmittag, 12. August, bis Samstag, 15. August, liefen die Lösch- und Nachlöscharbeiten nahezu ohne Unterbrechung. Erst am Samstag gegen 13 Uhr konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden.</p>



<p>Am Mittwoch gegen 14:37 Uhr wurden die ersten Einsatzkräfte in das Waldgebiet oberhalb von Stemel in Richtung Ochsenkopf alarmiert. Begünstigt durch die anhaltende Trockenheit breitete sich das Feuer innerhalb kurzer Zeit aus. Eine weithin sichtbare Rauchsäule stand über dem Waldgebiet. Aufgrund der zunächst schwer einzuschätzenden Lage wurde das Kräfteaufgebot schnell erhöht und weitere Feuerwehren zur Unterstützung angefordert.</p>



<p>Besonders schwierig gestalteten sich die Löscharbeiten durch das teilweise steile und nur schwer zugängliche Gelände. Einsatzfahrzeuge konnten nicht überall bis unmittelbar an die Brandfläche heranfahren. Gleichzeitig musste verhindert werden, dass sich das Feuer weiter in angrenzende Waldbestände ausbreitete. Forstmaschinen unterstützten die Arbeiten und legten unter anderem Schneisen an.</p>



<p>Zur Brandbekämpfung aus der Luft kam zudem ein Polizeihubschrauber zum Einsatz, der Löschwasser aus dem Sorpesee aufnahm und über dem betroffenen Waldgebiet abwarf. Parallel wurde eine umfangreiche Löschwasserversorgung aufgebaut. Auch über eine mehrere Kilometer lange Schlauchleitung wurde Wasser aus Richtung Sorpesee in das Einsatzgebiet gefördert.</p>



<p>Im Laufe des ersten Einsatztages waren zeitweise rund <strong>250 Einsatzkräfte</strong> vor Ort. Neben zahlreichen Einheiten der Feuerwehr Sundern unterstützten Kräfte aus umliegenden Städten und Kreisen die Arbeiten. Die Einsatzkräfte arbeiteten in mehreren Abschnitten und wurden regelmäßig ausgetauscht. Die Löscharbeiten liefen auch während der gesamten ersten Nacht weiter.</p>



<p>Nachdem die Rauchentwicklung zurückgegangen war, konnte die Brandfläche mithilfe von Drohnen genauer erfasst werden. Insgesamt waren rund <strong>80.000 Quadratmeter Waldfläche – etwa acht Hektar –</strong> von dem Feuer betroffen.</p>



<p>Am Donnerstag zeigte der massive Löscheinsatz Wirkung. Die offenen Flammen waren weitgehend gelöscht, die eigentliche Arbeit war damit allerdings noch lange nicht vorbei. Im Boden, in Wurzelballen und unter der Vegetation befanden sich weiterhin zahlreiche Glutnester. Rund 150 Einsatzkräfte waren auch am zweiten Tag noch mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt.</p>



<p>Forstmaschinen mulchten Teile der betroffenen Fläche, damit versteckte Brandstellen überhaupt erreicht werden konnten. Anschließend wurden Glutnester freigelegt und gezielt abgelöscht. Segmentregner sorgten gleichzeitig dafür, größere Bereiche kontinuierlich zu bewässern. Erst am Donnerstagabend konnte schließlich „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden.</p>



<p>Auch in der folgenden Nacht wurde die Fläche weiter bewässert. Kontrollen zeigten am Freitag immer noch punktuell hohe Temperaturen im Boden. Der Kräfteansatz konnte zwar nach und nach reduziert werden, eine Brandwache blieb jedoch weiterhin vor Ort. Parallel begann bereits der aufwendige Rückbau: Schläuche und weiteres Material mussten aus dem Wald zurückgebaut, Fahrzeuge gereinigt und die eingesetzten Geräte überprüft und wieder einsatzbereit gemacht werden.</p>



<p>Bis in die Nacht zum Samstag wurden immer wieder Hotspots lokalisiert, freigelegt, umgegraben und abgelöscht. Zusätzlich kam Netzmittel zum Einsatz, um das Löschwasser besser in die betroffenen Bereiche eindringen zu lassen und auch tief sitzende Glutnester zu erreichen.</p>



<p>Am Samstag, 15. August, dann endlich die erlösende Nachricht: Gegen <strong>13 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.</strong> Nach vier Tagen ging damit einer der größten und kräftezehrendsten Feuerwehreinsätze der vergangenen Jahre im Stadtgebiet langsam zu Ende.</p>



<p>Ganz abgeschlossen war die Arbeit damit allerdings noch nicht. Umfangreiche Aufräum-, Reinigungs- und Rückbauarbeiten beschäftigten die Einsatzkräfte weiterhin. Auch in den folgenden Tagen wurde das Waldgebiet regelmäßig kontrolliert, da insbesondere tief im Boden liegende Wurzeln und Holzreste noch lange Wärme speichern und erneut aufflammen können.</p>



<p>Der Einsatz hat den beteiligten Kräften einiges abverlangt. Hohe Temperaturen, schwieriges Gelände und viele Stunden körperlicher Arbeit – teilweise bis tief in die Nacht – machten die Brandbekämpfung zu einer enormen Belastung. Durch regelmäßige Kräftewechsel konnte der Einsatz dennoch über mehrere Tage hinweg aufrechterhalten werden.</p>



<p>Ein besonderer Dank gilt allen Feuerwehren und Hilfsorganisationen, die uns während dieses Einsatzes unterstützt haben, ebenso den beteiligten Forstkräften, Behörden und weiteren Helferinnen und Helfern. Ohne die gute Zusammenarbeit über Stadt- und Kreisgrenzen hinweg wäre ein Einsatz dieser Größenordnung kaum zu bewältigen gewesen.</p>



<p>Nach vier langen Tagen hieß es damit für viele unserer Einsatzkräfte endlich wieder: Gerätehaus statt Waldbrand, Einsatzkleidung aus – und erstmal nach Hause.</p>



<p></p>
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