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EXPLOSION IM ÄRZTEHAUS – Feuerwehr übt den Ernstfall

Eine laute Explosion, dichter Rauch und mehrere vermisste Personen – zum Glück war das Szenario am Dienstagabend nur eine Übung. Die Einheiten Sundern und Stemel probten gemeinsam den Ernstfall im Ärztehaus am „Rochuseck“.
Punkt 19.00 Uhr wurden die etwa 40 Einsatzkräfte alarmiert: In einem Kellerraum war es nach einer Explosion zu einem Brand gekommen. Mehrere Menschen galten als vermisst. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war die Lage unübersichtlich. Rauch quoll aus dem Gebäude, das Treppenhaus war stark verraucht.
Sofort gingen die ersten Angriffstrupps unter Atemschutz in das Gebäude vor.
Bei Nullsicht tasteten sie sich durch die engen Kellerräume, suchten nach den Vermissten und nahmen die Brandbekämpfung auf.
Zwei Personen konnten rasch lokalisiert, aus dem Gefahrenbereich gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden.
Weitere Menschen saßen in höheren Stockwerken fest, abgeschnitten durch den Rauch im Treppenhaus.
Sie wurden von den Einsatzkräften über Steckleitern und die Drehleiter in Sicherheit gebracht und an den Rettungsdienst übergeben.
Die Polizei unterstützte die Übung mit einer halbseitigen Straßensperrung, um die Sicherheit im Übungsbereich zu gewährleisten.
Nach rund einer Stunde hieß es „Übungsende“.
In der anschließenden Nachbesprechung zogen die Übungsleiter Andreas Siebert und Christopher Starke ein positives Fazit: „Unsere Einheiten haben sehr gut gearbeitet. Es gibt einige kleine Punkte, die wir verbessern müssen – aber das Wichtigste ist: Die Abläufe haben funktioniert.“
Ein herzliches Dankeschön gilt den Eigentümern und den Bewohnern des Ärztehauses sowie der Polizei für ihre Unterstützung.

NOTRUF 112 - Aber richtig!