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Einsatz am: 19.07.2022
Alarmierung: 11:37 Uhr per DME & Sirene
Einsatzort: Stemel, Altenbergsiepen
Eingesetzte Einheiten: Allendorf, Altenhellefeld, Amecke, Endorf, Hachen, Hagen, Hellefeld, Langscheid, Linnepe, Meinkenbracht, Stemel, Stockum, Sundern, Westenfeld, IuK + weitere Einheiten im Rahmen der überörtlichen Hilfe aus dem HSK, Kreis Unna und Kreis Paderborn
Einsatzmittel: 0.ELW1.1, 0.GW-L1.1, 1.HLF20.1, 1.LF16TS.1, 1.MTF.1, 2.LF10.1, 3.LF10.1, 3.TSF-W.1, 4.LF10.1, 4.TLF3000.1, 5.LF20KatS.1, 5.TSF.1, 5.MTF.1, 6.LF10.1, 6.TLF2000.1, 7.LF20.1, 7.RW1.1, 8.HLF10.1, 8.LF10.1, 9.TSF-W.1, 10.TSF-W.1, 11.LF10.1, 12.LF10.1, 13.LF20.1, 13.TLF3000.1, 13.RW.1, 13.GW-L.1, 13-WLF26.1, 13.MTF.1, 13.KdoW.1, 14.LF10.1, 14.TSF-W.1, 14.MTF.1, 15.MTF.1, B-Dienst Kdow, C-Dienst KdoW, FS HSK 3.LF20KatS.1

 

Zusammenfassung unserer Berichterstattung über den Waldbrand in Stemel:

 

Urpsrungsmeldung, 19.07.2022 - 14:46 Uhr (Facebook/Instagram)

Derzeit sind wir mit einem hohen Kräfteansatz bei einem Waldbrand in Stemel im Einsatz. Der Waldbrand in einer aufgeforsteten Fläche von rund 35.000 qm ist derzeit außer Kontrolle. Überörtliche Einsatzkräfte aus dem HSK wurden angefordert. Zwei Hubschrauber der Polizei sind ebenfalls im Einsatz. Bitte meidet das Waldgebiet Altenbergsiepen/Altenberg in Stemel und behindert nicht die Löscharbeiten. Auch im Ortsbereich von Stemel kommt es zu Behinderungen. Die Ortsdurchfahrt von Stemel wir gesperrt.

 

Update am 19.07.2022 - 23:49 Uhr (Facebook/Instagram) - 1. Tag

Gegen 20:00 Uhr konnten wir den Waldbrand in Stemel nach mehr als 8 Stunden endlich unter Kontrolle bringen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Feuer in dem sehr schwer zugänglichen Gelände auf fast 40.000 qm ausgebreitet. Von drei Seite aus wurde über Stunden versucht, dass Feuer einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Neben allen verfügbaren Einheiten aus dem Stadtgebiet wurden auch überörtlich Löschzüge aus den Städten Arnsberg, Meschede, Schmallenberg und Eslohe hinzugezogen. Mit zum Löscherfolg hat maßgeblich ein Hubschrauber der Polizei, der mit einem Löschbehälter ausgerüstet war, beigetragen. Das Löschwasser wurde durch den Hubschrauber am Sorpesee aufgenommen. Die Wasserförderzüge des HSK und aus dem Kreis Unna sorgten mit ihren Spezialfahrzeugen für eine ausreichende Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke vom Sorpesee bis zur Brandstelle nach Stemel und lieferten so bis zu 3.000 Liter Löschwasser in der Minute. Ebenso war ein Spezialfahrzeug des HSK mit einem Wasserwerfer und mehrere Traktoren mit Wasserfässern aus einem nahegelegenen Steinbruch und externe Landwirte permanent im Einsatz. Über den gesamten Tag waren mehr als 400 Einsatzkräfte vor Ort. Das DRK aus Sundern, Meschede/Eslohe und Neheim-Hüsten sowie die DLRG Langscheid sorgten für hervorragende Verpflegung und stellten zudem Sanitätspersonal sowie einen RTW. Diese mussten auch mehrmals tätig werden, da Feuerwehrangehörige über Kreislaufprobleme klagten. Die Firma Rudolf Hilgenroth GmbH & Co. KG kümmerte sich wieder um die Versorgung mit Kraftstoff und leuchtete in der Nacht mit mobilen Lichtmasten die Einsatzstelle im Wald aus. Die Nachlöscharbeiten werden sich noch über die ganze Nacht hinziehen. Die Ortsdurchfahrt von Stemel wird auch vermutlich noch die ganze Nacht gesperrt beleiben.

 

Update am 20.07.2022 - 22:13 Uhr (Facebook/Instagram) - 2. Tag

Über die ganze Nacht hinweg wurde die Einsatzstelle von Dienstag auf Mittwoch durch Einheiten der Feuerwehr Sundern überwacht und notwendige Löschmaßnahmen an den Außenbereichen vorgenommen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Ebenfalls waren Wasserwerfer und Kreisregner zur dauerhaften Bewässerung im Einsatz. Nach letzten Schätzungen beläuft sich die betroffene Fläche auf 60.000 qm. Gegen 06:00 Uhr wurde dann ein erster Versuch unternommen, in die eigentliche Brandfläche vorzudringen, um intensive Löschmaßnahmen einzuleiten. Hierzu musste schweres Räumgerät eingesetzt. Diese Maßnahmen mussten jedoch nach rund zwei Stunden vorerst wieder eingestellt werden, da die Sicherheit der Einsatzkräfte in der Brandfläche nicht gewährleistet werden konnte. Durch die Einsatzleitung wurden daher jeweils ein Hubschrauber der Polizei und Bundespolizei angefordert. Durch die zwei Hubschrauber wurden im Verlauf des Tages immer wieder die betroffene Fläche aus der Luft angeflogen und Löschwasser abgeworfen. Zwischenzeitlich wurden auch weitere notwendige und personalintensive Löschmaßnahmen vom Boden aus eingeleitet. Die Wasserversorgung wurde den ganzen Tag weiterhin über die lange Wegstrecke von der Sorpe und im oberen Bereich der Einsatzstelle durch Tanklöschfahrzeuge und Traktoren mit Wasser- und Güllefässer sichergestellt. Am Nachmittag wurden die eigenen Einsatzkräfte aus der Stadt Sundern komplett aus dem Einsatz entlassen. Aus den Städten Brilon, Meschede, Schmallenberg, Arnsberg, Marsberg und Olsberg wurden daher Einheiten zur Unterstützung angefordert. Am Abend und in der Nacht unterstützen noch Einheiten aus Winterberg, Marsberg, Eslohe und Medebach bei den Löschmaßnahmen. Über den ganzen Tag wurde durch DRK-Einheiten die Verpflegung sichergestellt. Hierfür wurde von der Schützenbruderschaft Stemel bereits seit Dienstag die Schützenhalle einschließlich der sanitären Anlagen zur Verfügung gestellt. Die Ortsdurchfahrt von Stemel musste im Tagesverlauf einsatzbedingt wieder gesperrt werden. Über die beiden Tage haben wir aus der Bevölkerung Verpflegung, Eis und Getränke erhalten. Besonders gefreut haben wir uns auch über den persönlichen Zuspruch sowie auch über die sozialen Medien. Danke, dass hat uns alle sehr motiviert. Wir hoffen, dass wir die Löschmaßnahmen am Donnerstag beenden können.

 

Update am 21.07.2022 - 22:20 Uhr (Facebook/Instagram) - 3. Tag 

Über die ganze Nacht hinweg waren wieder Segmentregner und Wasserwerfer zur dauerhaften Bewässerung der Fläche im Einsatz. Mehrmals mussten die eingesetzten Kräfte im Rahmen der Brandwache tätig werden, da das Feuer partiell immer wieder aufflammte. In der Nacht wurden Einheiten der Feuerwehren aus Winterberg, Bestwig, Eslohe und Medebach eingesetzt. Bereits am Mittwochabend übernahm der Fernmeldedienst der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Arnsberg mit dem Einsatzleitwagen (ELW 2) die Kommunikation an der Einsatzstelle und löste somit die IUK-Einheit der Feuerwehr Sundern ab, welche bereits seit Dienstag mit wechselndem Personal im Einsatz war. Ab Donnerstagvormittag wurde der Einsatzleitwagen (ELW 2) dann gemeinsam durch Kräfte aus Arnsberg und Sundern betrieben. Nach der Lagebesprechung am Vormittag wurden nach Beratung mit Mitarbeitern von Wald und Holz NRW zwei Forstmaschinen eingesetzt, um die betroffenen Fläche zu fräsen und zu mulchen. Danach wurde nochmals ordentlich Löschwasser aufgebracht, um letzte Glutnester im Boden abzulöschen. Die Wasserversorgung wurde weiterhin von den Wasserförderzügen (HFS-System) aus dem HSK, dem Kreis Unna und ab Mittwoch zusätzlich von dem Förderzug aus dem Kreis Paderborn sichergestellt. Im Laufe des Tages stellte sich dann mehr und mehr ein Löscherfolg ein. Auch der in der Nacht einsetzende Regen trug hierzu bei. Über den Tag hinweg wurden noch Einheiten der Feuerwehren aus Arnsberg, Meschede, Brilon und Schmallenberg eingesetzt. Einheiten aus der Stadt Sundern begannen teilweise schon mit dem Rückbau von den nicht mehr benötigten Schlauchleitungen und Gerätschaften. Nach einer ersten Schadensaufnahme und Berechnungen von Wald und Holz NRW beläuft sich die betroffene Fläche insgesamt auf 115.000 qm. In der Nacht auf Freitag werden neben der Einsatzleitung und dem ELW 2 noch die Einheiten Westenfeld und Stockum zur Brandwache vor Ort sein. Gegen 08:00 Uhr am Freitag wird dann, so die Planung, die komplette Einsatzstelle durch die örtlichen Einheiten Stemel, Hachen und Langscheid sowie von den Wasserförderzügen zurückgenommen. Für gute und ausreichende Verpflegung sorgten wieder DRK-Einheiten in der Schützenhalle Stemel.

 

Update am 22.07.2022 - 16:12 Uhr (Facebook/Instagram) - 4. Tag 

Es ist geschafft! Gegen 08:00 Uhr heute morgen wurde auf Anordnung des Einsatzleiters die Rückmeldung „FEUER AUS“ an die Leitstelle abgesetzt. Somit sind die Löscharbeiten nach 3 Tagen Dauereinsatz in Stemel erfolgreich abgeschlossen.
Noch bis zum Mittag hatte der Rückbau der Schlauchleitungen und Gerätschaften an der Einsatzstelle im Wald angedauert. Hier waren die Einheiten aus Stemel, Hachen und Langscheid aufgrund der anspruchsvollen geographischen Lage der Einsatzstelle noch ein letztes Mal gefordert. Die Wasserförderzüge aus dem HSK sowie den Kreisen Unna und Paderborn haben auch nochmals das Personal aufgestockt, um die über 3 Kilometer lange Förderstrecke von der Sorpetalsperre bis nach Stemel zurückzunehmen. Ebenso bauten die Hilfsorganisationen rund um das DRK die eingerichtete Feldküche an der Schützenhalle Stemel zurück. In der letzten Nacht mussten die Kräfte der Brandwache nicht mehr aktiv eingreifen. Dennoch verletzte sich eine Einsatzkraft im Rahmen eines Kontrollgangs am Knöchel. Insgesamt wurden mehr als 20 Einsatzkräfte ambulant vor Ort mit Kreislaufproblemen, Schnittverletzungen oder leichten Blessuren durch das DRK oder dem Rettungsdienst behandelt. Eine Einsatzkraft musste nach Kreislaufproblemen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

 

 

 

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