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Die Stadt Sundern ist - wie alle anderen Kommunen in NRW auch – nach dem Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) verpflichtet, Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung durchzuführen. Daher gibt es bei der Feuerwehr Sundern fast in jeder Einheit es eine kleine Gruppe von Feuerwehrangehörigen, die diese sehr wichtigen Aufgabe übernimmt.

Auf Stadtebene gibt es zudem einen Arbeitskreis, der die Vorgehensweise bei der Brandschutzerziehung koordiniert, Aus- und Fortbildungen organisiert und durchführt. Der Arbeitskreis hält auch notwendige Arbeitshilfen und Materialien für die Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung vor.

Hauptverantwortlich für die Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung in der Stadt Sundern sind Nicole Siethoff (Einheit Sundern) und Robert Weber (Einheit Allendorf). Sie vertreten die Stadt Sundern ebenfalls im HSK-Kreisausschuss und sind zudem im Landesverband aktiv.

Brandschutzerziehung im Kindergarten:

Kinder haben erfahrungsgemäß einen sehr große Entdeckungsdrang und das Bedürfnis, viel zu erleben und alles auszuprobieren. Was liegt da näher, als frühzeitig auch hier mit der Brandschutzerziehung zu beginnen. Spielerisch wird den Kindern die Gefahren des Feuers aufgezeigt, ihnen gleichzeitig aber auch die Angst vor dem Feuer genommen. Natürlich ist in dieser Altersgruppe von 3 bis 6 Jahren davon auszugehen, dass die Kinder noch nicht sehr oft oder vermutlich noch nie in einer Brand- oder Unfallsituation waren, und so ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse mitbringen. Sinnvoll ist daher die Brandschutzerziehung in die Vorschulausbildung zu integrieren, also zum Ende des letzten Kindergartenjahres.

Unserer Rauchhaus, selbst zusammengestellte Materialien, aber durchaus auch schon das Notfalltelefon sind hier sehr gute Hilfsmittel und man ist oft erstaunt darüber, wie locker und leicht diese Kinder mit manchen ausgedachten Situationen umgehen. Durch aktives Ausprobieren, wie z. B. der Umgang mit Streichhölzern und Kerzen, werden die Kinder an die Gefahren herangeführt, was zur positiven Entwicklung beiträgt. Auch der Rauchmelder als Helfer und Retter zu Hause kann durchaus schon in die Brandschutzerziehung eingebracht werden.

Die praktische Unterrichtung geschieht dann noch direkt bei der Feuerwehr. Hier könne die Fahrzeuge und Gerätschaften, sowie die Ausrüstungsgegenstände eines Feuerwehrmannes hautnah erlebt werden. Eine Urkunde über die durchgeführte Brandschutzerziehung, ein Malbuch und das Foto vor einem Feuerwehrauto wird gerne von den Kindern angenommen und stolz zu Hause bei den Eltern und Geschwistern präsentiert.

Brandschutzerziehung in der Grundschule:

Anders als die Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung in den Kindergärten ist die Brandschutzerziehung in den Grundschulen eine verpflichtende Aufgabe für die Feuerwehr und die Grundschule. Deshalb findet die Brandschutzerziehung im Rahmen des Sachkundeunterrichtes in der dritten und vierten Klasse statt. In einer Unterrichtseinheit wird den Schülern mit Hilfe einer Lehrkraft der Verbrennungsvorgang sowohl theoretisch als auch experimentell erklärt. Durch die Experimente kann den Schülern aufgezeigt werden, dass verschiedene Stoffe unterschiedliches Brandverhalten aufweisen. Des Weiteren wird erläutert, welche Voraussetzungen ein Feuer benötigt (Brennmaterial, Luft und Zündtemperatur…), um zu brennen und was passiert, wenn man eine Voraussetzung der Verbrennung (z. B. Luft) dem Feuer entzieht.

Weiterhin lernen die Schüler, wie man Brände löschen kann und welche Gefahren durch den Brandrauch entstehen. Ein wesentlicher Bestandteil ist jedoch das richtige Absetzen eines Notrufes und das richtige Verhalten im Brandfall. Letzteres wird den Schülern zunächst theoretisch erklärt und dann bei einer jährlichen Räumungsübung in der Schule auch praktisch geübt.