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Über die Stadt Sundern…

Die Stadt Sundern liegt im Sauerland, einer typischen Mittelgebirgslandschaft und ist kreisangehörige Stadt des Hochsauerlandkreises.

Die Stadt hat eine Größe von 193,27 km², hiervon sind:

  • 116,41 km² Wald und ehemalige Waldflächen
  • 47,80 km² landwirtschaftlich genutzte Flächen
  • 11,96 km² bebaute Flächen
  • 4,13 km² Wasserflächen
  • 2,07 km² Grünflächen und Parkanlagen
  • 10,48 km² Verkehrsflächen
  • 0,42 km² sonst. Flächen

Die Ausdehnung des Stadtgebietes von Nord nach Süd beträgt 17,5 km, von Ost nach West 15,5 km. Bei der kommunalen Neugliederung im Jahre 1975 wurden 19 Ortsteile zur neuen Stadt Sundern zusammengeschlossen. Nach der Einwohnerstatistik lebten am 31. Dezember 2019 in der Stadt Sundern insgesamt 27.725 Einwohner.

Der höchste Punkt des Stadtgebietes ist der Schomberg in Wildewiese mit 648 m über NN, der tiefste Punkt liegt bei Hachen mit 198 m über NN. Die durchschnittliche Höhenlage liegt bei 250 - 400 m. Im westlichen Stadtgebiet liegt der 8 km lange Sorpesee mit einem Fassungsvermögen von ca. 70 Mio. m³, der als Naherholungsgebiet und Trinkwasserreserve für das Ruhrgebiet dient.

Entlang des Röhrtals von Hachen über Stemel und Sundern bis Endorf ist der Großteil der Gewerbe und Industriebetriebe angesiedelt. Dieser Stadtbereich ist stark industriell geprägt. Die Ortsteile um den Sorpesee und im sogenannten Alten Testament (bei Hellefeld) sind von Fremdenverkehr und Landwirtschaft geprägt. Rund 60 % des Stadtgebietes ist mit Wald bedeckt. Durch den Orkan „Kyrill“ im Jahr 2007, der viele Brachflächen hinterlassen hat und die durch den Deutschen Wetterdienst prognostizierte zunehmende und anhaltende Trockenheit ist die Waldbrandgefahr in den letzten Jahren immer weiter angestiegen.

Quelle: www.sundern-sorpesee.de

Über die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Sundern (Kurzporträt)…

Die Feuerwehr der Stadt Sundern wird vom Leiter der Feuerwehr (Frank Siedhoff) geführt. Ihm stehen zwei Stellvertreter zur Verfügung (Johannes Grünebaum und Dennis Schröder).

Die Einsatzabteilung besteht aus 14 ehrenamtlichen Stadteileinheiten, die in fünf Einsatzbereiche gegliedert sind, sowie den Sondereinheiten Information und Kommunikation (IuK) und ABC.

  • Einsatzbereich 1 = Einheit Sundern-Kernstadt (als Schwerpunkteinheit/Hauptfeuerwehrwache)
  • Einsatzbereich 2 = Einheiten Allendorf, Amecke, Hagen
  • Einsatzbereich 3 = Einheiten Endorf, Meinkenbracht, Stockum
  • Einsatzbereich 4 = Einheiten Hachen, Langscheid, Stemel
  • Einsatzbereich 5 = Einheiten Altenhellefeld, Hellefeld, Linnepe, Westenfeld

Den 14 Stadtteileinheiten ist gemäß Alarm- und Ausrückeordnung jeweils ein Ausrückebereich zugeordnet. Des Weiteren ist in der Ausrückefolge festgelegt, welche Einheiten in Reihenfolge der Entfernung in Abhängigkeit zum Alarmstichwort unterstützend hinzu alarmiert werden. Die IuK-Einheit besetzt den in der Kernstadt stationierten Einsatzleitwagen (ELW 1) als Führungsmittel und betreibt bei größeren Einsätzen und Flächenlagen die Fernmeldebetriebsstelle in der Einsatzzentrale an der Hauptfeuerwache in der Kernstadt. Weiterhin ist die Drohne der Feuerwehr Sundern bei der IuK-Einheit stationiert.

Die ABC-Einheit für die Schadenabwehr bei Einsätzen mit atomaren, biologischen oder chemischen Gefahrstoffen ist eine Einheit, die ihr speziell geschultes und ausgebildetes Personal aus allen Stadtteileinheiten rekrutiert und bei entsprechenden Alarmstichworten alarmiert wird.

Für die Wasserversorgung bei Einsätzen mit hohem Löschwasserbedarf oder einer erforderlichen Löschwasserversorgung über größere Entfernung ist der Zug „Wasserversorgung“ alarmierbar, der sich aus den wasserführenden Fahrzeugen verschiedener Stadtteileinheiten (Endorf, Hagen und Sundern) sowie der notwendigen Schlauchkomponente zusammensetzt. Diese Komponente hat sich bei zahlreichen Waldbränden im Stadtgebiet in den vergangenen Jahren vielfach bewährt.

Neben der Einsatzabteilung unterhält die Feuerwehr der Stadt Sundern eine Jugendfeuerwehr, eine Kinderfeuerwehr sowie die Ehrenabteilung. Zum 01.10.2021 standen der Feuerwehr der Stadt Sundern in der aktiven Einsatzabteilung insgesamt 455 ehrenamtliche Feuerwehrfrauen- und Männer zur Verfügung. Die Jugendfeuerwehr hatte einen Personalbestand von 132 Mädchen und Jungen. In der Kinderfeuerwehr sind 16 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 6 und 12 Jahren aktiv. Die Ehrenabteilung hatte zum Stichtag einen Stand von 145 Mitgliedern (Summe insgesamt: 732 Mitglieder). Somit sind 2,7% der Sunderner Bevölkerung ehrenamtlich in der Feuerwehr aktiv. Erfreulicher Weise haben sich die Mitgliederzahlen - entgegen dem Trend im Land NRW - in den letzten Jahren positiv entwickelt. Dieses ist nicht zuletzt ein Verdienst der guten Nachwuchsarbeit in der Jugendfeuerwehr.

Der Feuerwehr der Stadt Sundern stehen derzeit für den Einsatzdienst 37 Fahrzeuge und zwei Abrollbehälter zur Verfügung. Alle Löschgruppen im Stadtgebiet sind mindestens mit einem wasserführenden Fahrzeug ausgestattet. In der Kernstadt werden notwendige Sonderfahrzeuge (Drehleiter, Gerätewagen Atemschutz und Logistik, Einsatzleitwagen etc.) vorgehalten.

Die Feuerwehr der Stadt Sundern ist eine rein Freiwillige Feuerwehr mit ehrenamtlichen Kräften. Eine hauptamtliche Wache musste in der Vergangenheit aufgrund der nachgewiesenen Leistungsfähigkeit der Feuerwehr Sundern nicht eingerichtet werden. Die Bezirksregierung Arnsberg hat hierüber mit Ausnahmegenehmigung entschieden.

Aufgrund der steigenden Einsatzzahlen in den letzten Jahren hat der Rat der Stadt Sundern Ende 2018 entschieden, dass zusätzlich zur Brandschutzdienststelle des Leiters der Feuerwehr Frank Siedhoff drei weitere (neue) Stellen geschaffen werden. Neben zwei hauptamtlichen Gerätewarten wurde in der Stadtverwaltung eine weitere Stelle für Verwaltungsangelegenheiten geschaffen. Hierfür wurden Ende 2019 zusätzliche Räumlichkeiten in zwei ehemaligen Wohnungen an der Hauptfeuerwache in der Kernstadt hergerichtet. Seit dem 01.10.2019 sind der Leiter der Feuerwehr und ein weiterer Verwaltungsmitarbeiter, sowie die beiden hauptamtlichen Gerätewarte an der Hauptfeuerwache stationiert. Die Gerätewartstellen wurden geschaffen, da es von den Feuerwehrangehörigen aufgrund der hohen Einsatzzahlen nicht mehr leistbar war, sämtliche Einsatzfahrzeuge, Atemschutzgeräte und sonstige Gerätschaften ehrenamtlich zu pflegen und zu warten. Tagsüber rückten die an der Hauptfeuerwache stationierten städtischen Mitarbeiter zu Bagatelleinsäten im gesamten Stadtgebiet aus (Wachbereitschaft). Weiterhin werden tagsüber im Alarmfall außerhalb der Kernstatt von der Wachbereitschaft die Sonderfahrzeuge (Drehleiter, Rüstwagen, Gerätewagen Logistik und Atemschutz) besetzt. Bei Einsätzen in der Kernstadt rückt die Wachbereitschaft gemeinsam mit den alarmierten Einsatzkräften aus.